Was macht eine (gute) bKV aus

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Was ist eine bKV?

  Situation

  • Gesundheit ist ein wichtiges Gut
  • Motivierte und gesunde Mitarbeiter leisten einen wichtigen Beitrag für jeden nachhaltigen Unternehmenserfolg.
  • Leistungen der gesetzlichen Kassen werden immer mehr zurückgefahren

  Fakten

  • 90 % der gesetzlich Versicherten zahlen durchschnittlich 448 EUR zusätzlich aus eigener Tasche
  • Jeder Dritte hat wegen Zuzahlungen schon Behandlungen unterlassen

  Lösung

    Sie können Ihren Mitarbeitern helfen, deren Gesundheits-     versorgung mit einer betrieblichen Kranken(zusatz) -             versicherung bKV) spürbar zu verbessern, und dass:

  • kostengünstig (bereits ab 5 EUR monatlich)
  • ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeit

  Was ist eine betriebliche Kranken(zusatz)versicherung?

  • Gruppenvertrag mit frei wählbaren
  • Krankenversicherungen
    Wählbare Versorgungs-Bausteine z.B. für Zahn, Vorsorge, Terminservice, Telemedizin, Brille, Heilpraktiker, Krankenhaus uvm.
  • Sinnvolle Ergänzung der gesetzlichen Versicherung zur Schließung von zunehmenden Versorgungslücken
  • Gesamte Belegschaft oder ausgewählte Gruppen versicherbar
  • Auf Wunsch auch für Familienangehörige zugänglich

  Nutzen

  • Bindung und Gewinnung von Mitarbeitern durch sofortigen Zugang zu besserer medizinischer Versorgung
  • Reduzierung von Fehlzeiten und Krankenstand durch häufige Nutzung von Vorsorgeuntersuchungen und/oder bessere Behandlung im Krankheitsfall
  • Deutlicher Imagegewinn
  • Kostengünstige Alternative zur Gehaltserhöhung
  • Steuerlich Absetzbar
  • Umsetzbar als Sachbezug im Rahmen der 44 EUR-Regelung


  Die Richtige

  Bei der Auswahl des „richtigen“ Anbieters und Tarifs gilt es    wichtige Kriterien zu berücksichtigen:

  • Festlegung des gewünschten Bausteine
  • Angebot (Bausteine) der verschiedenen Versicherungsgesellschaften im Markt
  • Leistungsumfang und -stärke der jeweilige Tarife (Bausteine)
  • Verzicht auf Gesundheitsprüfung umsetzbar
  • Verzicht auf Wartezeiten möglich
  • Einheitsprämie (alters-/geschlechtsunabhängig)
  • Vorerkrankungen mitversichert
  • Laufende oder angeratene Behandlungen mitversichert
  • Versicherungsschutz auch in entgeltfreien Ausfallzeiten
  • Zugang für Familienangehörige möglich
  • Beitragsstabilität

Wir klären diese Aspekte für Sie, damit sich Ihre Investition in die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter am Ende auch wirklich lohnt.


Warum eine bKV?

Unternehmen haben dauerhaft nur Erfolg, wenn sie motivierte, qualifizierte und gesunde Beschäftigte haben. Gute Arbeit findet eine Balance zwischen den Anforderungen der Unternehmen und den Bedürfnissen der Beschäftigten.

Mit der betrieblichen Krankenzusatzversicherung (bKV) haben Sie ein hervorragendes Instrument in der Hand, mit der Sie die Anforderungen Ihres Unternehmens mit den Bedürfnissen Ihrer Beschäftigen in einen Ausgleich bringen können.

Zum einen weil,

  • Belegschaften zunehmend altern und gleichzeitig immer weniger junge Erwerbstätige nachkommen;
  • der Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials zu einem verstärkten Wettbewerb um Fachkräfte führt;
  • Fehlzeiten und Krankheitskosten steigen;
  • Hohe Wechselbereitschaft bei Beschäftigten zu erhöhter Fluktuation und damit verbundenen Kosten führen können.

Zum anderen, weil Sie mit einer bKV

  • Ihrer Belegschaft eine bessere medizinischen Versorgung ermöglichen, und dass, dank Ihnen ohne „Zugangshürden“ (z.B. durch Gesundheitsprüfung, Wartezeit, Leistungsausschlüssen);
  • in das wichtigste Kapital Ihres Unternehmens investieren: Ihre Mitarbeiter;
  • einen Wettbewerbsvorsprungs gegenüber Ihren Mitbewerbern schaffen können;
  • einen sofort erlebbaren Nutzen für Ihre Belegschaft schaffen, und das mit minimalen Verwaltungsaufwand.

Die besten Mitarbeiter für Ihr Unternehmen zu finden wird immer schwieriger. Sie dauerhaft zu binden ist eine Herausforderung.

Neben der Bindung und Motivation der Mitarbeiter gewinnt ihre Gesunderhaltung und Genesung zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung für Unternehmen. Auch die Arbeitnehmer sehen durch steigende Anforderungen und dauernde Veränderungsprozesse Handlungsbedarf beim Erhalt ihrer Gesundheit.

Mit einer betrieblichen Krankenversicherung (bKV) steigern Sie Ihre Attraktivität als Arbeitgeber deutlich und investieren in das wichtiges Kapital Ihres Unternehmens, gesunde Mitarbeiter!

Umfragen und Studien zeigen, dass sich eine überwiegende Anzahl der gesetzlich Krankenversicherten eine Zusatzabsicherung wünschen, sich diese aber oft nicht leisten können. Manche werden auch wegenVorerkrankungen ausgeschlossen. Mit einer bKV zeigen Sie, dass Sie den Bedarf und die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter erkennen und sie unterstützen wollen – diese Wertschätzung nehmen die Mitarbeiter wahr.


Vorteile der bKV

Die betriebliche Krankenversicherung bKV bietet Ihnen als Arbeitgeber als auch Ihren Arbeitnehmern erhebliche Vorteile.

Vorteile der bKV für Sie als Arbeitgeber: 

  1. Medizinische Versorgung
    1. Sie bieten Ihren Mitarbeitern eine bessere medizinische Versorgung
    2. Sie schaffen den Zugang zu besserer medizinischer Versorgung „ohne“ Zugangshürden wie Gesundheitsprüfung, Wartezeiten, Leistungsausschlüsse
  2. Soziale Verantwortung
    1. Sie bieten Ihren Mitarbeitern einen Ausgleich für die Versorgungslücken in der gesetzlichen Krankenversicherung
    2. Sie unterstützen Ihre Mitarbeiter, dann wenn Sie Hilfe benötigen und motivieren Ihre Belegschaft durch Wertschätzung
    3. Sie stärken Ihren Ruf als sozialkompetenter Arbeitgeber
  3. Stärkung Arbeitgeberattraktivität
    1. Sie schaffen für Ihre Mitarbeiter einen sofort und immer wieder erlebbaren Nutzen
    2. Sie steigern die Mitarbeitermotivation und -bindung nachhaltig
    3. Sie werten das Image Ihres Unternehmens weiter auf
    4. Sie machen sich für neue Mitarbeiter attraktiver
  4. Ökonomische Vorteile
    1. Sie steigern die Produktivität Ihrer Mitarbeiter
    2. Sie reduzieren Krankenstand/Fehlzeiten in der Belegschaft
    3. Sie steigern Ihre Wettbewerbsfähigkeit
    4. Sie können die Beiträge als Betriebsausgabe ansetzen
    5. Sie haben eine kostengünstige und sinnvolle Alternative zu einer Gehaltserhöhung


Vorteile der bKV für Ihre Arbeitnehmer als Versicherte und Leistungsempfänger:

  • Schließung wichtiger Versorgungslücken in der gesetzlichen Krankenversicherung (Verbesserte medizinische Versorgung)
  • Reduzierung der bisherigen Eigenanteile für die Gesundheitsversorgung
  • Sofortiger Versicherungsschutz ohne Wartezeiten
  • Aufnahmegarantie, trotz Vorerkrankungen, da keine oder nur verkürzte Gesundheitsprüfungen
  • Versicherungsschutz ist für Arbeitnehmer kostenlos
  • Versicherungsschutz kann eigenfinanziert weitergeführt werden, auch nach Ausscheiden aus dem Betrieb
  • Verbesserung der Arbeitszufriedenheit
  • Eigenfinanzierte Absicherung für Angehörige (Ehepartner, Kinder) zu vergünstigten Konditionen möglich
  • Entlastung durch „Kümmern“ des Arbeitgebers – nicht jeder Mitarbeiter beschäftigt sich gerne mit Versicherungsthemen


Tipp: Eine weitere private Zusatzversicherung ist damit in den meisten Fällen nicht mehr nötig. Vor einer Kündigung des alten Vertrags sollte der Versicherte jedoch unbedingt den Leistungsumfang der bKV überprüfen, um mögliche Leistungslücken zu vermeiden.


Merkmale & Funktionsweise der bKV

Eine bKV zeichnet sich vor allem durch folgende Merkmale aus:

  • Betriebliches Versorgungskonzept zur sinnvollen Ergänzung der Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen (Schließung von Versorgungslücken)
  • Arbeitgeberfinanzierte Gruppenversicherung
  • Leistungsumfang ist individuell bestimmbar
  • Keine Risikoprüfung (keine Gesundheitsfragen)
  • Keine Wartezeiten (sofortiger Versicherungsschutz)
  • Einheitliche Prämien (keine Unterscheidung nach Geschlecht oder Alter)
  • Günstigere Versicherungsprämien als bei individuell abgeschlossenen Versicherungen
  • Kosten für Arbeitgeber i.d.R. geringer als 0,5% der Lohnsumme
  • Möglichkeit, Versicherungsschutz auch Familienangehörigen zugänglich zu machen.
  • Sehr geringerer Verwaltungsaufwand für den Arbeitgeber

Funktionsweise einer bKV:

Leistungen & Konzepte der bKV

Der Leistungsumfang einer betrieblichen Krankenzusatzversicherung ist grundsätzlich relativ frei konfigurierbar. Dieser kann im Bausteinprinzip vom Unternehmen individuell je nach Bedarf festgelegt werden. Diverse dieser Bausteine sind auch für privat Versicherte abschließbar. Folgende „Bausteine“ stehen hierfür zur Verfügung:

  • Ambulante Vorsorgeuntersuchungen: sinnvoll für eine bessere Früherkennung von (schweren) Erkrankungen

  • Zahnprophylaxe & Zahnbehandlung

  • Zahnersatz: sinnvoll, da die gesetzliche Krankenversicherung einen Großteil der Kosten nicht übernimmt

  • Sehhilfen

  • Naturheilkunde (Heilpraktiker, Homöopathie etc)

  • Ambulante Heil- und Hilfsmittel

  • Krankenhaus (Unterbringung, Behandlung durch Spezialisten): sinnvoll für eine optimale/umfassende Behandlung bei ernsten Erkrankungen oder Unfällen

  • Auslandreisekranken

  • Krankentagegeld

  • Pflegetagegeld

  • Terminservice/Facharztservice

  • Telemedizin

  • Budgettarif (Gesundheitsbudget): bei diesem Baustein stellt ein Versicherer jedem versicherten Mitarbeiter ein jährliches Budget zur Verfügung, mit dem diese dann selber bestimmen können für welche medizinische Leistungen sie es verwenden wollen (z.B. für Zahnprophylaxe, -behandlung oder -ersatz; Sehhilfen; Hörgeräte; Arzneimittel; Hilfsmittel; Massagen; Krankengymnastik; Ergotherapie; Heilpraktiker)

Kosten einer bKV

Die Kosten für eine bKV sind überschaubar. Die einzelnen Bausteine kosten in der Regel zwischen € 1 und € 30 pro Mitarbeiter und Monat. Ggfs. fallen darauf noch Steuern und Sozialabgaben an (siehe FAQs). Dafür dürfen die Beiträge und ggs. anfallende Steuern und Sozialabgaben als Betriebsausgaben abgesetzt werden. Erfahrungsgemäß liegen die Kosten für eine bKV bei weniger als 0,5% der Lohnsumme. Wenn man dagegen die möglichen Einsparungen bei krankheits- und fluktuationsbedingten Kosten berücksichtigt, rentiert sich die Investition in eine bKV sehr schnell. Im optimalen Fall sind die Einsparungen so hoch, dass die bKV zur Versicherung wird, mit der ein Unternehmen am Ende sogar Geld verdient!

Übrigens, alle (empfangenen) Leistungen aus einer bKV sind für den Arbeitnehmer nach § 3 Nr. 1a EStG steuerfrei, es erfolgt somit keine nachgelagerte Versteuerung beim Arbeitnehmer.


Qualitätskriterien einer bKV

Bei der Auswahl des „richtigen“ Anbieters und Tarifs sollten einigen wichtige qualitativen Kriterien berücksichtigt werden:

  • Wie leistungsstark sind die Tarife?

  • Welche Mindestanzahl von Versicherten ist erforderlich?

  • Ist der Beitrag für alle Arbeitnehmer altersunabhängig der gleiche?

  • Werden die Beiträge mit oder ohne Altersrückstellungen kalkuliert? (ohne Altersrückstellungen = günstiger)

  • Verzichtet der Anbieter auf eine Gesundheitsprüfung?

  • Verzichtet der Anbieter auf eine Wartezeit?

  • Sind Vorerkrankungen versichert?

  • Sind laufende Versicherungsfälle mitversichert?

  • Gibt es Leistungsausschlüsse?

  • Ist Versicherungsschutz auch in entgeltfreien Ausfallzeiten (Arbeitsunfähigkeit, Elternzeit etc.) möglich?

  • Wie erfolgt die An- und Abmeldung der Mitarbeiter?

  • Verzichtet der Anbieter generell auf sein ordentliches Kündigungsrecht?

  • Sind Familienangehörige versicherbar und in welcher Form findet dann ggfs. eine Gesundheitsprüfung statt?

  • Bonität des Anbieters


FAQs


Müssen sich die Mitarbeiter einer Gesundheitsprüfung unterziehen?

Nein, in den meisten Fällen nicht. Einige Versicherer verzichten auf die sonst erforderliche Gesundheitsprüfung oder verkürzen sie, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Können die Mitarbeiter den Versicherungsschutz nach Ausscheiden aus dem Unternehmen (z.B. wegen Rente oder Kündigung) fortführen?

Ja. Scheidet ein Arbeitnehmer aus dem Betrieb aus, kann der Versicherungsschutz auf Einzelversicherungsbasis weitergeführt werden. Dies erfolgt unabhängig vom jetzigen oder späteren Gesundheitszustand und damit ohne die Durchführung einer Gesundheitsprüfung.

Erfährt der Arbeitgeber etwas über den Gesundheitszustand der Mitarbeiter oder über von ihnen in Anspruch genommene Behandlungen?

Nein. Sensible Daten über die Gesundheit der Versicherten werden ausschließlich zwischen dem Anbieter der bKV (Krankenversicherer) und dem/der jeweiligen Versicherungsnehmer(in) ausgetauscht. Der Arbeitgeber hat somit keine Möglichkeit Informationen über die Gesundheit seiner Mitarbeiter einzusehen.

Wie hoch ist der Verwaltungsaufwand für mich als Arbeitgeber?

Ihr Aufwand ist gering: Sie melden bei Vertragsbeginn nur einmal formlos die Mitarbeiter, die eine bKV erhalten sollen. Kommen Mitarbeiter hinzu oder scheiden aus, teilen Sie das ebenfalls formlos mit. Werden Leistungen von den Mitarbeitern beansprucht, kümmert sich der Krankenversicherer darum – dieser ist der Ansprechpartner für Ihre Mitarbeiter und berücksichtigt dabei selbstverständlich auch die datenschutzrechtlichen Belange Ihres Unternehmens.

Können die die Beiträge zur bKV als Betriebsausgabe angesetzt werden?

Ja. Die Beiträge zur bKV sowie ggf. vom Arbeitgeber getragene Steuern und Sozialversicherungsbeiträge können gewinnmindernd als Betriebsausgaben angesetzt werden.

Wie wird die betriebliche Krankenversicherung steuerlich behandelt?

Für die Mitarbeiter: Die empfangenen Leistungen aus einer bKV sind steuerfrei (§ 3 Nr. 1a EStG).

Für den Arbeitgeber: Die Beiträge zur bKV können bis zu 44 € pro Monat und Mitarbeiter (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG) als Sachbezug lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei sein.

Sollte eine Klassifizierung als Sachlohn im oben genannten Sinne nicht möglich sein, kommen alternativ weitere Versteuerungsmöglichkeiten der Beiträge zu einer bKV infrage:

  • Versteuerung durch Pauschalierung ohne Sozialversicherungsbeiträge (§ 40 Abs. 1 S.1 Nr.1 EStG i.V.m. § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SvEV)

  • Versteuerung durch Pauschalierung (§ 37b EStG)

  • Nettolohnversteuerung

Bitte besprechen Sie mit Ihrem Steuerberater/Rechtsanwalt, welche der genannten Varianten für Ihr Unternehmen am sinnvollsten ist.

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